Fallow
Tag einrichten 0h Budget 0.00 h geplant 4h Kopf 6h Körper 15Min pro Wechsel
· 0.00 h geplant + 0.00 h Wechsel · voll belegt
· Intensive mentale Arbeit, die du pro Tag durchhältst (~4h)
· Intensive körperliche Arbeit, die du pro Tag durchhältst (~6h)
· Kontextwechsel-Aufwand pro Übergang
Plan
Passt der Tag?
Ist die Zeit gut investiert?
Was kostet es?
Kann ich das durchhalten?
Eine To-do-App, die für dich die Mathematik erledigt
Jeder produktive Tag stellt dieselbe Frage: mehr Aufgaben als Stunden — wie teilst du deine Zeit auf, um am meisten aus dem Tag herauszuholen? Fallow rät nicht und verteilt nicht gleichmäßig. Es modelliert die Produktivitätskurve jeder Aufgabe und berechnet die Zeitaufteilung mit der höchsten durchschnittlichen Produktivität je Aufgabe, gewichtet nach der Wichtigkeit, die du ihr gibst, und summiert über deinen Tag — innerhalb der Stunden, die du hast, und der mentalen und körperlichen Energie, die du wirklich durchhältst.
So funktioniert es
Produktivität ist über die Zeit nicht konstant. Bei jeder Aufgabe startest du auf einem Anfangsniveau, steigerst dich, erreichst im Flow-Zustand deinen Höhepunkt und fällst dann ab, wenn du ermüdest. Fallow beschreibt diese Kurve mit drei Dingen, die du intuitiv spürst: wie fordernd die Aufgabe ist (Aufwand), wie gern du sie machst (Freude) und wie lange du brauchst, um hineinzukommen (Zeit bis zum Flow).
p(t) = (a·k·t + p₀) · e^(−kt)
Angenehme, leichte Aufgaben sind sofort produktiv; harte starten langsam, erreichen aber einen höheren Gipfel. Jede Aufgabe hat außerdem einen mathematisch optimalen Stopppunkt, ab dem deine durchschnittliche Produktivität sinkt. Je besser Fallow deine Flow-Zeiten kennt, desto näher liegt der geplante Stopppunkt am 1,52- bis 1,79-Fachen der Flow-Zeit; je unsicherer die Schätzung, desto früher. Fallow plant in 15-Minuten-Blöcken und fügt nie einen hinzu, der den Durchschnitt einer Aufgabe senken würde.
Was Fallow anders macht
Fallow rät die Zuteilung nicht: Grenzwertanalyse über 15-Minuten-Blockwerte plus eine vollständige Suche darüber, welche Aufgaben überhaupt Zeit verdienen, sobald Kontextwechselkosten verrechnet sind. Zählt nur deine Zeit, liefert diese Suche bei bis zu 12 Aufgaben das exakte Optimum — bei mehr Aufgaben immer dann, wenn Tag, Liste und Wechselkosten die Suche zusammen begrenzt halten; sobald auch die kognitive und die körperliche Kapazität binden, trifft sie es an rund 94 % der Tage und bleibt sonst innerhalb weniger Prozent. Anschließend zeigt der Fallow-Gewinn, wie viel besser der optimierte Plan ist als eine Gleichverteilung.
Ein duales Energiemodell verfolgt kognitive und körperliche Kapazität getrennt, sodass ein Tag nicht mehr Denkarbeit einplant, als du im Kopf hast — und die vorgeschlagene Reihenfolge wechselt zwischen beiden Systemen ab, statt eines leerzubrennen. Das Modell personalisiert sich außerdem selbst: Protokolliere, wie lange du bis zum Flow gebraucht hast, und ein Kleinste-Quadrate-Fit stimmt seine Konstanten auf dich ab. Das Energie-Labor geht noch weiter — Pausen und Feierabend ergeben sich direkt aus der Mathematik.
Häufige Fragen
Ist Fallow kostenlos?
Ja. Fallow ist kostenlos und Open Source — das vollständige Modell mit allen Formeln und Herleitungen ist öffentlich dokumentiert. Wenn es dir hilft, kannst du die Entwicklung unterstützen und mir einen Kaffee spendieren.
Wo werden meine Daten gespeichert?
Ausschließlich auf deinem Gerät, in der lokalen Datenbank deines Browsers (IndexedDB). Deine Aufgaben verlassen deinen Rechner nie, und ein Konto ist nicht nötig.
Was ist der Zenith-Gradient-Algorithmus?
Ein Ansatz zur täglichen Zeitzuteilung, der die Produktivität jeder Aufgabe als Kurve modelliert, die bis zum Flow-Zustand steigt und danach abfällt, und der deinen Tag nach Grenznutzen verteilt — jeder weitere Zeitblock geht an die Aufgabe, in der er gerade am meisten zählt. Er stammt aus dem Artikel „How to Over-Engineer a To-Do App“; Fallow erweitert ihn um korrigierte Mathematik, Energiepools und Kontextwechselkosten.